Gesprächskreise

  • 01.07.2022 16:00 – 18:00

    "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut."

    In der Reihe:

    Philosophieren im Hospiz

    Beschreibung: Sind Tugenden mehr als „der Gipfel zwischen zwei Lastern“? Das Wort "Tugend" ist die Übersetzung des griechischen "areté", was soviel wie "Bestheit" bedeutet. Z.B. die "areté" des Bäckers besteht darin, gut zu backen. Entscheidend ist jedoch, dass wir das Gute nicht betrachten, sondern es tun sollen. Tugend ist also "die Verwirklichung des Guten“. Es hat viele Aspekte, wie z.B. Klugheit, Gewissenhaftigkeit, Gerechtigkeit, Toleranz usw. Nach Comte-Sponville ist jede Tugend "ein Gipfel zwischen zwei Lastern, ein Grat zwischen zwei Abgründen: der Mut zwischen Feigheit und Tollkühnheit, die Würde zwischen Gefälligkeit und Egoismus, die Sanftheit zwischen Zorn und Apathie...". Aber wer kann schon ständig auf einem Gipfel leben? Macht vielleicht die Tugend das "Menschsein" des Menschen aus?

    Veranstalter: Christophorus-Hospiz, Institut für Bildung und Begegnung

    Leitung: Dr. Judith Tech, Dr. Bernd Groth, Sepp Raischl (Theologe und Sozialarbeiter)

    Christophorus-Haus
    Effnerstraße 93
    81925 München

    Kosten: 8,00 Euro / 5,00 Euro (CHV-Mitglieder), Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter:innen des CHV frei.

    Anmeldung erforderlich bis spätestens 10 Tage vor der Veranstaltung per E-Mail an bilung@chv.org oder 089 / 13 07 87-0.

  • 05.07.2022 09:30 – 11:00

    "Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen."

    In der Reihe:

    Philosophieren im ASZ

    In Sokrates. Apologie der Pluralität schreibt Hannah Arendt: "Für Sokrates war die Maieutik eine politische Aktivität, ein Austausch (prinzipiell auf der Grundlage strikter Egalität), dessen Früchte nicht danach beurteilt werden konnten, dass man bei dem Ergebnis dieser oder jener Wahrheit ankommen musste. (...) Etwas durchgesprochen zu haben, über etwas geredet zu haben, über die doxa eines Bürgers - das schien Ergebnis genug."

    Veranstalter: ASZ Solln-Fürstenried

    Leitung: Dr. Judith Tech

    ASZ Solln-Fürstenried
    Herterichstr. 58
    81479 München

    Kosten: 6,50 (inkl. Kaffee)

    Anmeldung unter: 089 / 750 754 70

  • 02.08.2022 09:30 – 11:00

    "Was bleibt von uns, wenn wir nicht mehr sind?"

    In der Reihe:

    Philosophieren im ASZ

    In Sokrates. Apologie der Pluralität schreibt Hannah Arendt: "Für Sokrates war die Maieutik eine politische Aktivität, ein Austausch (prinzipiell auf der Grundlage strikter Egalität), dessen Früchte nicht danach beurteilt werden konnten, dass man bei dem Ergebnis dieser oder jener Wahrheit ankommen musste. (...) Etwas durchgesprochen zu haben, über etwas geredet zu haben, über die doxa eines Bürgers - das schien Ergebnis genug."

    Veranstalter: ASZ Solln-Fürstenried

    Leitung: Dr. Judith Tech

    ASZ Solln-Fürstenried
    Herterichstr. 58
    81479 München

    Kosten: 6,50 (inkl. Kaffee)

    Anmeldung unter: 089 / 750 754 70

  • 10.10.2022 10:00 – 12:00

    Sterben lernen: Schicksal, Zufall, Glück

    In der Reihe:

    Philosophieren im Hospiz

    Beschreibung: Sterben lernen - Philosophische Bausteine einer zeitgemäßen ars moriendi. Ein dreiteiliges philosophisches Gespräch.   Schicksal, Zufall, Glück Vieles in unserem Leben kommt scheinbar ganz zufällig und ungeplant daher. Und doch versuchen wir, das Leben zu kontrollieren und zu planen bis zuletzt. Patientenverfügungen, gesundheitliche Vorausplanung bis ins Detail prägen unsere „Vorsorge-Debatte“. Wie gehen wir – in einer technikgeprägten Welt – mit dem „Unverfügbaren“ um? Was genau ist es, das sich unserer Verfügbarkeit, unserem Zugriff, unserer Beherrschung entzieht? Und wie sähe ein rationaler Umgang mit dem „Unverfügbaren“ aus? Wäre ein „fallen können“, „sich loslassen können“, „ruhen können“ eine Möglichkeit? Wäre es gar eine Lebenskunst, alles so zu nehmen, wie es eben kommt?

    Veranstalter: Kooperation: Evangelische Stadtakademie und Christophorus-Hospiz, Institut für Bildung und Begegnung

    Leitung: Dr. Judith Tech, Dr. Bernd Groth

    Christophorus-Haus
    Effnerstraße 93
    81925 München

    Kosten: 40,00 Euro (Termine: 10.10., 17.10., 24.10.2022)

    Anmeldung erforderlich. https://www.evstadtakademie.de/veranstaltungen/sterben-lernen/

  • 17.10.2022 10:00 – 12:00

    Sterben lernen: Das Leiden am Leben

    In der Reihe:

    Philosophieren im Hospiz

    Beschreibung: Sterben lernen - Philosophische Bausteine einer zeitgemäßen ars moriendi. Ein dreiteiliges philosophisches Gespräch. Das Leiden am Leben Sicherlich können wir an unseren körperlichen Gebrechen, Erkrankungen und Einschränkungen leiden. Darüber hinaus leiden wir Menschen aber am Unversöhnlichen, wenn wir Probleme verschleppen und deren Lösung vermeiden. Oder wir leiden am Ungelebten, also an all den verpassten Möglichkeiten unseres Lebens. Leiden tun wir sicherlich auch an der Leere, hinter der ein Mangel an Sinngebung und Orientierung stehen kann. Können wir uns geistig darauf einstellen, wie die antike Philosophie es annahm?

    Veranstalter: Kooperation: Evangelische Stadtakademie und Christophorus-Hospiz, Institut für Bildung und Begegnung

    Leitung: Dr. Judith Tech, Dr. Bernd Groth

    Christophorus-Haus
    Effnerstraße 93
    81925 München

    Kosten: 40,00 Euro (Termine: 10.10., 17.10., 24.10.2022)

    Anmeldung erforderlich. https://www.evstadtakademie.de/veranstaltungen/sterben-lernen/

  • 24.10.2022 10:00 – 12:00

    Sterben lernen: Leben und Sterben ohne warum?

    In der Reihe:

    Philosophieren im Hospiz

    Beschreibung: Sterben lernen - Philosophische Bausteine einer zeitgemäßen ars moriendi. Ein dreiteiliges philosophisches Gespräch. Leben und Sterben ohne warum? Die Frage nach der Ursache ist tief im menschlichen Wesen verankert. Die erste Frage, wenn etwas passiert ist: Wie konnte das geschehen? Wer oder was ist schuld? „Warum musste mein Partner so schwer krank werden?“ „Warum muss ich jetzt sterben, wo ich gerade anfange, den Ruhestand zu genießen?“ usw. Gibt es ein letztes Warum für unser Leben? Was ist gemeint, wenn wir vom „Sinn des Lebens“ sprechen? Ist man krank, wenn man die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt (wie Freud meinte), oder wird man krank, wenn man sie nicht stellt (wie Frankl meinte)? Bedarf es, um gut zu leben, einer Antwort auf die Frage „Warum“?

    Veranstalter: Kooperation: Evangelische Stadtakademie und Christophorus-Hospiz, Institut für Bildung und Begegnung

    Leitung: Dr. Judith Tech, Dr. Bernd Groth

    Christophorus-Haus
    Effnerstraße 93
    81925 München

    Kosten: 40,00 Euro (Termine: 18.01., 25.01., 01.02.2022)

    Anmeldung erforderlich. https://www.evstadtakademie.de/veranstaltungen/sterben-lernen/

  • 25.11.2022 16:00

    "Ausgerechnet der Mensch ist unmenschlich."

    In der Reihe:

    Philosophieren im Hospiz

    Beschreibung: Kann man beschädigte Menschlichkeit wiederherstellen? Wenn man, wie der Erlanger Philosoph Wilhelm Kamlah, davon ausgeht, dass "wir Menschen alle bedürftig und aufeinander angewiesen sind", sollte man zu einer Art ethischem Imperativ kommen, der besagt: "Es ist jedermann jederzeit geboten zu beachten, dass seine Mitmenschen bedürftig sind wie er, und demgemäß zu handeln". Ein solches Handeln umfasst dann nicht nur "karitative" Tätigkeiten, sondern auch solches Handeln wie Verzeihen und Versöhnen.

    Veranstalter: Christophorus-Hospiz, Institut für Bildung und Begegnung

    Leitung: Dr. Judith Tech, Dr. Bernd Groth, Sepp Raischl (Theologe und Sozialarbeiter)

    Christophorus-Haus
    Effnerstraße 93
    81925 München

    Kosten: 8,00 Euro / 5,00 Euro (CHV-Mitglieder). Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter:innen des CHV frei.

    Anmeldung erforderlich bis spätestens 10 Tage vor der Veranstaltung per E-Mail an bildung@chv.org oder 089 / 13 07 87-0.